Rückblick 2. Zukunftswerkstatt Einkauf – Mit Design Thinking zum Einkauf 4.0

Schon das Setting in den Kölner Design Offices machte deutlich: Das hier ist kein x-beliebiges Seminar. Das ist kein klassischer Workshop. Hier geht es um neue, agile Formen der Zusammenarbeit, um Interaktion und um Kreativität. Tatsächlich hätte das New Work-Feeling im Dominium hoch oben über den Dächern der Stadt kaum besser zur 2. amc Zukunftswerkstatt „Mit Design Thinking zum Einkauf 4.0“ passen können.
Darum ging es:
Design Thinking ist ein nichtlineares Vorgehen zur kreativen Problemlösung. Im Fokus steht der Mensch und mit ihm der Anwender und Kunde. Agiert wird in kleinen Schritten in gemischten Teams, die sich über Prototyping der Problemlösung nähern. Die Methode kommt aus der Design-Entwicklung. Der agile Ansatz wird auch für technische Entwicklungen genutzt.
Was hat der Einkauf mit Design Thinking zu tun?
Inwiefern nutzt die Herangehensweise dem Einkauf? Wobei hilft die Kreativ-Methode? Genau das haben die Teilnehmer der amc Zukunftswerkstatt beantwortet und sind zu dem Ergebnis gelangt: Design Thinking eignet sich sehr gut, um Innovationen in die Organisation zu tragen und diese flexibel und schnell umzusetzen.
Diesen Fragestellungen haben sich die Teilnehmer via Design Thinking genähert:
• Unser Unternehmen muss innovativer werden! Wie kann der Einkauf das unterstützen?
• Unser Unternehmen muss agiler werden! Wie passen wir unsere Einkaufsorganisation an?
• Unser Unternehmen muss effizienter werden! Welche Rolle spielt der Einkauf?
Die Phasen des mehrstufigen, iterative Prozesses vermittelte ein vorgeschalteter Methoden-Crash-Kurs. Design Thinking gliedert sich in die Phasen:
• Understand
• Observe
• Point of view
• Ideate
• Prototype
• Test
Die Phasen sind eng getaktet und werden in zuvor abgestimmten Time Boxes abgearbeitet. So entstand auch in Köln Schritt für Schritt der Bezug zu Einkauf und Supply Chain.
So wurde gearbeitet:
Zum Start ging es um ein gemeinsames Verständnis der Problemstellungen. Gefolgt von der Phase des Beobachtens, in der das Verstandene im Detail erörtert wurde, um den Nutzer besser zu verstehen. Dessen Standpunkt spiegelte das zentrale Problem. Aus den (bewusst auch unrealistischen) Ideen in der anschließenden Kreativphase entstanden rudimentäre Prototypen mit den kritischen Funktionen, die getestet und validiert wurden. Gearbeitet wurde in drei Teams. Den Abschluss bildete ein gemeinsamer Austausch. Ein Vortrag und Ausblick von amc Beirätin Prof. Dr. Elisabeth Fröhlich zur aktuellen und künftigen Führungskultur im Einkauf rundete die Veranstaltung ab.
Darum lohnt Design Thinking für den Einkauf:
Der Einkauf ist eng in die Zusammenarbeit mit Fachabteilungen und Stakeholder eingebunden. Angesichts komplexer Beschaffungsprozesse und vielstufiger Lieferketten stoßen traditionelle Denk- und Arbeitsweisen an ihre Grenzen. Besonders für interdisziplinäre Teams eignet sich Design Thinking, um innovative Konzepte agil zu entwickeln und umzusetzen.
So geht es weiter:
Wir werden weitere Workshop-Formate unter Nutzung von Design Thinking anbieten. Haben Sie Interesse? Sprechen Sie uns an!

Schreibe einen Kommentar