Digitaler Einkauf für Mischkonzern Schunk

Umfassendes Digitalisierungsprojekt der Schunk Group: Für den Einkauf des Mischkonzerns entwickelte amc eine einheitliche Digitalisierungsstrategie. Jetzt wird eine konzernweite Procurement-Plattform implementiert. Der Einkauf wird damit deutlich effizienter.

Die Schunk Group ist gleich mehrfacher Hidden Champion. In den Klimakammern des Mischkonzerns werden Autos, ICE-Loks oder Handys auf Wetterbeständigkeit getestet. Die Kohlebürsten robuster Elektromotoren stammen genauso von Schunk wie die Utraschweißtechnik, mit der Kabelbäume, Li-Ionen-Batterien oder Leistungselektroniken gefertigt werden. Hinzu kommen Hightechprodukte und Anlagen für keramische Werkstoffe und Sintermetall. Führend in vielen Märkten lautet die Strategie des global aufgestellten Mittelständlers, der weltweit 8200 Mitarbeiter beschäftigt.

Digitalisierungs-Roadmap für den Einkauf

Für den Einkauf ist das heterogene Konzernumfeld mit seinem breiten Produkt- und Leistungsspektrum und den vier großen Konzerngesellschaften eine Herausforderung. Besonders wenn es darum geht, konzernübergreifend eine Digitalisierungsstrategie für den Einkauf zu entwickeln und eine einheitliche Procurement-Plattform zu implementieren. Knut Grothaus, Head of Corporate Procurement, entschied sich deshalb für eine Begleitung durch die amc Group: „amc hat uns durch ein sehr strukturiertes Digitalisierungsprojekt in unserem heterogenen und organisatorisch komplexen Konzern geführt. Mit unseren eigenen verfügbaren Ressourcen hätten wir diese Ergebnisse in dieser Geschwindigkeit und Qualität nicht erreicht. So konnten wir das Projekt im Zeitplan und Budget erfolgreich abschließen“, zeigt sich der Einkaufsmanager zufrieden.

So ging amc bei Schunk vor

Mit den Vertretern der wichtigsten Konzerngesellschaften wurden zunächst gemeinsam die Ist-Prozesse sowie ihr Reifegrad ermittelt und auf Basis des amc Einkaufsfunktionsmodells die Soll-Prozesse definiert. So entstand die Roadmap, die die Prozesse für die Digitalisierung priorisiert. 45 künftige operative, taktische und strategische Prozesse im Einkauf (definiert und dokumentiert in Text und Flow-Charts) bildeten am Ende die Grundlage für die funktionalen, technischen und IT-relevanten Anforderungen an die gesuchte Einkaufssoftware. All das floss in ein umfangreiches Lastenheft ein.

Deutliche Effizienzvorteile im Einkauf

Auch das weitere Vorgehen folgte der erprobten amc Systematik: Anbieter-Long-List auf Basis des amc eSolution-Finders. Daran anschließend Marktanfrage, Auswertung, Bewertung und Verhandlung der finalen Konditionen mit dem ausgewählten Anbieter. Für den internen Projektantrag entstand parallel eine umfassende Kosten-/Nutzenbetrachtung. Der Business Case enthielt eine signifikante Nutzenerwartung im zweistelligen Millionenbereich. „Aufgrund der langjährigen Digitalisierungsexpertise von amc konnten wir insbesondere im Rahmen des Scoping, für die Digitalisierungs-Roadmap sowie in der anschließenden Soll-Prozess-Definition deutliche Effizienzvorteile erzielen“, erklärt Einkaufsleiter Knut Grothaus. Auch für die nun anstehende Implementierung der neuen eLösung setzt der Einkauf auf die Unterstützung von amc.
Foto: Schunk Group

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